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Weilergassenbrücke

Details

 

Das untere Bild wurde 1972 von Otto Panholz fast vom selben südlichen Standpunkt wie das Bild von 1950 fotografiert.



Hier sieht man allerdings zwei verschiedene Brückenerhöhungen.

Bei der ersten Erhöhung 1960 sind zuerst die 12 cm dicken Fahrbelagsplatten beseitigt worden, danach hat man drei waagrechte, gleich dicke Bruchsteinlagen quer über die ganze Brückenfront vermauert. Als Abschluss sind oben nur 6 cm dicke Randplatten verlegt worden.

Die zweite Erhöhung ist 1965 im Zuge des Kirchstraßenneubaus notwendig geworden. Es wurden jetzt einfach 70 x 40 × 100 cm große Sandsteinblöcke lose auf die 6 cm dünnen Randplatten gelegt. Dass die meisten dieser Blöcke herunterfallen würden, war vorauszusehen.

Einer dieser heruntergefallenen Blöcke lag zertrümmert noch am 14. Juii 2010 mitten im Kohlbachbett.


Dieses innere Gewölbebild, welches drei Tage vor dem Abriss aufgenommen wurde, zeigt folgende Tatsachen:

 

Die vermauerten, inneren Gewölbesteine waren bis auf zwei alle noch fest miteinander verbunden. An den Fugen sind teilweise aus der hellgrauen Kalkvermauerung Wurzeln herausgehangen.

Die Oberflächen der Steine waren mit Algen und Moos bedeckt und hatten eine graubraun schimmernde Farbe.

Die unteren beiden senkrechten Stelzmauern sind trotz ständigen Wasserkontakt noch einwandfrei gerade und stabil dagestanden. Dass diese beiden Mauern schon 127 Jahre auf den Buckel hatten, war erstaunlicherweise nicht zu erkennen. Man hätte meinen können, sie wären erst vor zehn Jahren vermauert worden.

Das Gewölbe war im lichten Maß unten 220 cm breit, im Scheitel 190 cm hoch und 400 cm lang.

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