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Das Germania Denkmal

Details

 

Strassburg

 
Auf der vorderen Hauptansichtsseite des Denkmalsockels steht auf der sogenannten Gefechtsortsleiste  „Strassburg". Warum wurde gerade dieser elsässische Stadtname auf einer solchen exponierten Stelle eingemeißelt? Dies hängt mit der badischen Felddivision zusammen. Nach der erfolgreichen Einnahme-Schlacht von dem damals französischen Wörth, schwenkte die Masse des preußischen Heeres nach Werten Richtung Paris ab. Die badische Felddivision marschierte nach Süden Richtung Straßburg,
wo sie mit zwei preußischen Divisionen zum Korps des Generals von Werder vereinigt wurde und am 11. August 187o die Belagerung von Straßburg begann. Nach fünf Wochen erbitterter Kämpfe kapitulierten die französischen Truppen auf der Festung Straßburg,
welche sich an der Mündung des Flusses Ill in den Rhein befindet. Weil dies der erste Sieg gewesen ist, bei dem vorwiegend die badische Felddivision mit vielen Sulzfeldern beteiligt war, wurde aus berechtigtem Stolz der Name „Straßburg“ vorne wahrscheinlich von einem Linkshänder eingemeißelt. Auf dem Hauptwürfel wurde noch oberhalb des noch zu beschreibenden Kriegsemblem-Relief die Jahreszahl  1 870 - 71 eingemeißelt.

Dijon


Auf der rechten Südseite wurde in die Gefechtsortsleiste „Dijon" eingemeißelt.
Weil Dijon, die Hauptstadt von Burgund, wie durch ein Spinnennetz mit 10 Einfall-Straßen mit dem ländlichen Umfeld verbunden ist, dauerte die Einnahme der Stadt durch die badische Felddivision vom 3i. IO. bis 27. i2. x87o. Fast alle Brücken des schiffbaren Binnenflusses „Ourch" wurden von den deutschen gesprengt. Auch der Binnenhafen,
welcher mit einem Kanal zu dem Fluß „Saone" verbunden ist, wurde zerstört. Bei den Gefechten um Dijon, welche eine wichtige französische Binnenstadt ist, waren viele Sulzfelder und 'fünf Offiziere der Göler beteiligt, zum Glück sind dabei keine Sulzfelder gefallen. Dies war der Hauptgrund  „Dijon" im Denkmalsockel aus Dank einzumeißeln.


 

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