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Das Herz von Sulzfeld und die Dorftore

Details

 

Weitere Bebauung bis 1820

In dem unten aufgezeichneten Ortsplan von 1820 sind die Dorftore nicht mehr eingezeichnet, denn wie
schon berichtet, wurden sie im 18. Jahrhundert abgerissen, sind zusammengefallen oder wurden ein
Raub der Flammen. Wenn man aber genau hinschaut, kann man immer noch das Herz von Sulzfeld
und die damals benötigten Dorftor-Stellen ausfindig machen.

Die südliche Bebauung bis zum Amalienhof war die erste Erweiterung außerhalb der Dorftore, denn
die Untertanen der herrschaftlichen Göler mussten nahe bei ihren Schlössern wohnen.

Die westliche Bebauung entlang der Hinteren Gasse bis zur Mollengasse kam nur durch eine
Verlängerung in beide Richtungen des ursprünglichen Schanzenweges zustande, wie man unschwer
erkennen kann.

Die östliche Bebauung war wegen dem Hauptweg zur Burg, nach Eppingen zum Friedhof und nach
Mühlbach eine unabdingbare Folge.

Die nördliche Bebauung war die letzte Erweiterung, die sich hauptsächlich und automatisch durch
die Ausdehnung der Hauptstraße entwickelte.

Schlusswort

Mit dieser Nachforschungsarbeit wurde versucht, die Besiedelung von Sulzfeld aus dem
Dunkel der Vergangenheit herauszuholen, was auch mit ziemlicher Sicherheit gelungen ist.

Die Erstbesiedlung des Herzens von Sulzfeld und den dazu notwendigen Dorftoren wird
fast von niemandem bezweifelt.

Ich bin aber davon überzeugt, dass auch die wenigen Zweifler durch Nachschlagen
bei den angegebenen Quellen ihre Meinung ändern werden.

Die Konturen und die Skizzen der Dorftore wurden sehr sorgfältig nach diesen
Beschreibungen entworfen. Eine 100%ige Darstellungsklarheit kann aber daraus
nicht abgeleitet werden.

Trotzdem überwiegt bei uns allen die Freude über diese gelungene Arbeit.


Manfred Himmel

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