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Kategorie: Historic

Historische Themen - Geschichte
Bauwerke, Denkmäler, historische Ereignisse,
Entstehungsgeschichte von Ort und Bewohnern.


 

Historische Baulichkeiten

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Vorwort:

In dieser historisch-urgeschichtlichen Arbeit wurde von den jeweiligen herrschaftlichen Machthabern, ihrer kulturhistorischen Bedeutung und vor allem über ihre Baulichkeiten ermittelt.

Es werden aber in der vorliegenden Arbeit nur die kaum bekannten Ermittlungsergebnisse aus der Sulzfelder Vergangenheit zwischen 5.000 v. Chr. und 1.800 n.Chr.

beschrieben.

Die meist sensationellen Ergebnisse sind zeitlich dokumentiert und in begrenzter Kurzform aufgeführt.

Manfred Himmel

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Der Neuhof

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Der Neuhof und seine Geschichte

 

Recherchiert von Manfred Himmel


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Der Sulzfelder Neuhof an der Bundesstraße 293 wurde 1792 von Kad Wilhelm Göler von Ravensburg aus der Ferdinandischen Linie als Gutshof mit Schlösschen, Scheunen, Verwaltergebäude und Gesindehaus erbaut. Der Neuhof bekam die Hausnummer 1.

Weil das Wort "Aussiedlerhof" damals noch nicht geläufig war, nannte Karl Wilhelm Göler den Gutshof "Neuhof'.

Der alte Gölersche Gutshof liegt heute noch links neben dem Mittleren Schloss im jetzigen Rentamthof.

Alle anderen Bauernhöfe lagen innerhalb des sehr engen Ortsetters, zum Beispiel im 12. Jahrhundert beim Obertor, Hauptstraße / Gartenstraße; im 13. Jahrhundert beim Untertor, heute Hauptstraße / Königstraße (unteres Schloss), im 14. Jahrhundert beim Keltertor gegenüber dem Rentamt.

Auch wurden seit 1433 drei Höfe von dem Heidelsheimer Hospital als Besitzer an Sulzfelder Untertanen erbbeständig verliehen.

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Das ehemalige alte Rathaus

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Das ehemalige alte Sulzfelder Rathaus

Bild: Hans Weiß  -  Text: Manfred Himmel

Das alte Sulzfelder Rathaus war im neuklassizistischen Stil, mit klar strukturierten Mauerpartien sowie mit zusätzlichen Verzierungen und einem vorgebauten, dem Romanischen nachempfundenen Eingangsportal mit gotisch wirkenden Brüstungsbaluster, erbaut worden.

Es wurde 1872 als erstes öffentliches Gebäude ohne gölerschen Einfiuss, nur mit Gemeindemitteln für 12.074,00 Gulden, die als Darlehen aufgenommen und finanziert wurden, erbaut. Um das Rathaus bauen zu können, mussten der Vorgängerbau, das so genannte "Kosthaus", welches 1735 von den Freiherren von Göler erbaut worden war, abgerissen werden. Schon damals waren die Sulzfelder im Abreißen von Gebäuden, wie noch heute, schnell bei der Hand.

Das Rathaus war ein zweigeschossiger, quadratischer Sandsteinbau. Es hatte einen schon von weitem sichtbaren, gekerbten Stufengiebel, welcher mit seinen Mauerwürfeln von um die 40 cm über das eigentliche, mit Bieberschwanz, gedeckte Dach emporragte. Jeder einzelne Mauerwürfel war mit sattelförmigen Sandsteinplatten abgedeckt.

Das Eingangsportal war mit einem romanisch gedrückten Stützbogen mit Iängsgeformter, dem Bogen folgender, Hohlkehle und mit einem halbrunden Außenwulst aus jeweils sechs Einzelelementen zusammen aufgebaut worden. Rechts und links an der flächigen Außenseite waren jeweils zwei senkrechte, parallel verlaufende Daumenwulste auf die gesägten Sandsteinblöcke erhaben mit einem Profilmeißel ausgearbeitet worden. Jeweils oben an den beiden Profilwulststreifen war unterhalt der Balkonabdeckung ein menschlicher Maskenkopf eingearbeitet worden.

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Das Germania Denkmal

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Das Sulzfelder Germania Denkmal

wie es einmal war

Vorwort

Die vorliegende Arbeit über das Sulzfelder Germania-Denkmal war für mich eine Herausforderung.
Die vorhandenen Oberlieferungs- und Informationslücken zu schließen war nicht einfach. Weil mir die
einfachsten Fragestellungen über dieses Denkmal von niemandem in der Sulzfelder Bevölkerung zu
meiner Zufriedenheit beantwortet werden konnte, habe ich mich entschlossen,
ausführlich darüber zu recherchieren.

Mehrere Heimatinteressierte und einige Mitglieder des Germania Radfahrvereins haben in der Vergangenheit
schon einmal, leider ohne Erfolg, versucht die Germania als Kunstfigur wieder aufzubauen. Ebenso ist das
Hintergrundwissen und die Herstellungsweise der Germania Figur ganz in Vergessenheit geraten oder wurde
nie vollständig festgehalten. Als das Germania Denkmal nach meiner Erinnerung noch vor der evangelischen
Kirche stand, freute ich mich jedesmal an der kunstvollen Figur vorbeilaufen zu dürfen.

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Zeitreise zu den ehemaligen Ravensburg Bauten

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rav bg bau08 compturm hm compDie Ravensburg zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern im Kraichgau. Für die Gemeinde Sulzfeld stellt sie die bekannteste Sehenswürdigkeit dar, und ist deshalb für viele Besucher ein Anziehungspunkt. Über die Burganlage und deren Bewohner wurde deshalb auch schon sehr viel Berichtet. Die historische Zeitreise zu den ehemaligen Ravensburgbauten beschreibt nun erstmals die bedeutensten Bauwerke und deren ehemaligen Standorte. Es wird verdeutlicht, dass die Burganlage schon sehr oft ihr Aussehen und ihre Struktur verändert hat. So detailliert wie Manfred Himmel die Einzelheiten der 12 bedeutsamsten Bauwerke recherchierte und beschrieb, tat dies vor ihm noch niemand.
Die Beschreibungen ordnen das jeweilige Gebäude, sowohl der Jahreszahl, als auch dem damaligen Erbauer zu. Monatelange Nachforschungen in diversen historischen Belegen und die Spurensuche vor Ort haben zu diesen Erkenntnissen geführt. Noch heute finden sich die Spuren der Vergangenheit. Wie am Beispiel des höchsten Hauses, finden sich auch zu den zahlreichen weiteren Bauten noch Zeugnisse und Beweise zu deren Existenz. Man muss nur genauer hinsehen.

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Sulzfelder Bildstock

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Der Sulzfelder Bildstock

Legenden und Geschichten

Recherchiert von Manfred Himmel

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Leider gibt es kein Wissenschaftsgebiet mit dem Titel "Biidstockkunde", was der Sulzfelder Bildstock allerdings verdient hätte, denn er war ein interessantes, geschichtsträchtiges und historisch einmaliges Kieindenkmal.

Deshalb ist es schon seit meiner Jugend ein großes Anliegen, ihn wieder ins Leben zu rufen.

Warum dieser Bildstock dort stand, warum er aufgestellt wurde und welche Legenden und Geschichten in seinem Umfeld und über ihn erzählt werden, war schon immer eine Sulzfelder Kulturlücke, denn darüber hat sich nie jemand ernsthaft Gedanken gemacht, auch wurden in allen veröffentlichen Publikationen immer nur bruchstückhafte Erklärungen abgegeben.

Diese kulturelle Lücke will ich hiermit schließen und zeigen, dass es in Sulzfeld
außer der Ravensburg, dem Amalienhof und dem Gutshof auch noch andere historische Zeugnisse gegeben hat.

Die älteren Sulzfelder kannten ihn lediglich als eine abgebrochene Steinsäule mit Sockel als er noch aufgestellt gewesen war. Jetzt liegt der Rest verwittert, vermost und kurz vor dem totalen Zerfall beim Steinmetzbetrieb Ziegler in der Hinteren Straße und niemand kümmert sich um ihn.

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